Landesvereinigung für den Ökologischen Landbau in Bayern e.V. (Lvö) | Impressum
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Was ist eigentlich "Öko"?

Der ökologische Landbau ist eine moderne Form der Landwirtschaft. Ihr wichtigster Grundsatz ist der möglichst geschlossene Betriebskreislauf. Das bedeutet: Die Äcker und Wiesen liefern Futter für das Vieh. Der Dung wird wiederum als Stallmist, Odel oder Gülle (Schwemmmist) zur Düngung auf die Flächen ausgebracht. Erst nach einer zweijährigen Umstellungszeit darf ein Landwirt seine Produkte als "ökologisch" oder "biologisch" auf den Markt bringen.

Außerdem verzichten die Öko-Bauern auf jegliche Herbizide, chemisch-synthetische Pestizide und synthetische Düngemittel. Die Fruchtbarkeit der Böden bauen die Öko-Landwirte durch vielseitige Fruchtfolgen (also den wechselnden Anbau verschiedener Pflanzen auf Äckern und Weiden) und durch den Anbau von Kleegras auf.

In der Tierhaltung steht die artgerechte Haltung ganz im Vordergrund. Milchkühe, Schweine und Hühner müssen Weidegang oder Auslauf haben. Außerdem sind für jedes Tier umfangreiche Mindestflächen vorgeschrieben.
Selbstverständlich verboten sind Vollspaltenställe ohne Einstreu, die Haltung von Hühnern in Käfigen und der Einsatz von Leistungsförderern und Antibiotikazusätzen zum Futter. Für den gesamten Öko-Landbau und alle Öko-Lebensmittel gilt: Der Einsatz von Gentechnik und die Bestrahlung von Lebensmitteln ist tabu.

Mehr Infos: http://www.oekolandbau.de/verbraucher/